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Geld, Steuern & Trinkgeld in den USA

Bezahlt wird in US-Dollar (USD) — und oft mehr als auf dem Preisschild steht: Die Sales Tax legen Bundesstaaten und Gemeinden selbst fest, und in vielen Bundesstaaten kommt sie erst an der Kasse hinzu. Eine Steuerrückerstattung wie in der EU gibt es für Touristen nicht. Was Sie über Bargeld, Steuern und Trinkgeld wissen sollten.

Währung und Bargeld

  • Die Landeswährung ist der US-Dollar (USD)
  • Bargeld dürfen Sie mitnehmen. Beträge über 10.000 USD müssen Sie bei der Ein- und Ausreise jedoch der CBP melden — bei Familien und Gruppen zählt die Gesamtsumme

Wie die Anmeldung funktioniert, erklären wir ausführlich unter Zoll USA.

Sales Tax: von Staat zu Staat verschieden

Die Umsatzsteuer (Sales Tax) wird in den USA von den Bundesstaaten und Gemeinden festgelegt. Eine einheitliche Zahl für das ganze Land gibt es daher nicht. Drei Beispiele:

  • New York: Der Steuersatz setzt sich aus der Staatssteuer (derzeit 4 %) und lokalen Steuern von Stadt, County oder Schulbezirk zusammen; im Großraum der MCTD kommen 0,375 % hinzu. Die Gesamtsätze unterscheiden sich je nach County und Stadt.
  • Oregon: erhebt laut eigener Steuerbehörde keine allgemeine Sales Tax
  • Texas: Händler müssen die Sales Tax grundsätzlich gesondert ausweisen — außer sie weisen ausdrücklich darauf hin, dass sie im Preis enthalten ist
Für Ihr Reisebudget: Rechnen Sie damit, dass in vielen Bundesstaaten zum ausgeschilderten Preis an der Kasse noch die Steuer hinzukommt.

Keine Steuerrückerstattung für Touristen

Aus der EU kennen Sie die Mehrwertsteuererstattung beim Einkauf als Nicht-EU-Bürger. Ein vergleichbares bundesweites System für Besucher der USA haben wir nicht gefunden.

Louisiana beendet: Das einzige uns bekannte Programm eines Bundesstaates, das Louisiana Tax Free Shopping Program für internationale Besucher, ist laut der Steuerbehörde von Louisiana am 1. Juli 2024 ausgelaufen.

Trinkgeld und Service Charge

Trinkgeld ist in den USA weit verbreitet — einen offiziell festgelegten Prozentsatz gibt es jedoch nicht. Deshalb nennen wir hier bewusst keine Quote. Wichtiger ist ein Blick auf die Rechnung:

  • Manche Rechnungen enthalten bereits eine Service Charge (auch „auto-gratuity“ genannt)
  • Die US-Steuerbehörde IRS nennt als typische Beispiele den Aufschlag für große Gruppen im Restaurant und die Zimmerservice-Gebühr im Hotel
  • Eine solche Pflichtgebühr ist laut IRS steuerlich kein Trinkgeld — prüfen Sie also, ob sie schon berechnet wurde, bevor Sie zusätzlich etwas geben

Quellen und Aktualität

Stand: 12. Oktober 2026. Steuersätze können sich ändern — maßgeblich sind die Seiten der jeweiligen Steuerbehörde. Diese Website ist ein unabhängiger Informationsdienst und keine offizielle Website der US-Regierung oder der U.S. Customs and Border Protection (CBP).